KV Wilhelmshaven berät Intrige-Vorwürfe

Auf der Sitzung am 03.03.2020 hat der Kreisvorstand der SPD Wilhelmshaven die öffentlich gemachten Vorwürfe zur sogenannten Intrige um Stephan Frey und Volker Block beraten. Allen Beteiligten wurde Gelegenheit gegeben, sich zu der Sachfrage zu äußern und die Vorwürfe aufzuklären, um weiteren Schaden von der Partei abzuwenden.

Der Genosse Stephan Frey erklärte sich bereit, vollumfänglich seine Sicht darzustellen. Der Genosse Volker Block nahm diese Gelegenheit zur Aufklärung zum Bedauern des Kreisvorstands nicht persönlich wahr, und äußerte sich schriftlich in Form einer Presseerklärung, die unmittelbar vor der Kreisvorstandssitzung eingegangen ist.

Der Mitteilung ist keine detaillierte Aufklärung zu der Sachlage zu entnehmen. „Ich erwarte, dass man vertrauensvoll miteinander in einer Partei zusammenarbeitet. Gerade bei schwierigen Themen. Und das erwarten auch die Bürger von uns! Dass der Genosse Volker Block die von uns angebotene Möglichkeit nicht nutzt, die Vorwürfe schnell vorbehaltlos aufzuklären, ist nicht vertrauenserweckend. Wir Sozialdemokraten missbilligen prinzipiell die Nutzung von Strohmännern zu persönlichen Zwecken und zum Schaden Dritter oder der Partei. Die Klärung der im Raum stehenden schweren Vorwürfe gegen Volker Block konnte nicht erfolgen und stellen somit weiterhin eine Belastung für die SPD Wilhelmshaven dar.“ äußert sich der SPD-Kreisvorsitzende Marten Gäde.

Der Kreisvorstand konnte auf seiner Sitzung nur zu dem Schluss kommen, dass ein Aufklärungswille durch den Genossen Volker Block zu der Sachlage nicht ersichtlich ist. Folgerichtig wird Block mit einem einstimmigen Beschluss des Kreisvorstandes aufgefordert, von allen Ämtern zurückzutreten, um weiteren Schaden von der Partei abzuwehren, bis die Anschuldigungen vollständig aufgeklärt sind.